Immobilien Kron
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Widerrufsrecht/Wissenswertes über die Grundstücks- u. Wohnungswirtschaft

 

Widerrufsrecht

 

Mit der Novellierung des Verbraucherrechts am 13.06.2014 sind auch Maklerunternehmen verpflichtet, ihre Kunden über ihr Widerrufsrecht zu belehren (§ 355 BGB).

 

Diese Änderungen sollen Sie als Verbraucher schützen, haben aber damit alltägliche Abläufe in unserer Tätigkeit für Sie leider ein wenig „bürokratisiert“.

 

Letztlich hat sich inhaltlich an unserer Leistung für Sie nichts geändert. Alles Wichtige zum Maklervertrag und Ihrem Widerrufsrecht haben wir nachfolgend für Sie zusammengefasst.

 

Widerrufsrecht – Was bedeutet das für Sie als Kunde im Detail?

 

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen Verträge, welche außerhalb unserer Geschäftsräume oder über das Internet sowie per Telefon, E-Mail oder Brief (§312 BGB) abgeschlossen wurden, zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

 

Um ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns, mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das unten stehende Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

 

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

 

An wen genau ist der Widerruf zu richten?     

Der Widerruf ist zu richten an:

 

Immobilien Michael Kron

Kaninenberghöhe 42

45136 Essen

 

Fax: +(49) 201 26 97 186

E-Mail: info@wohnstadt-essen.de

 

Welche Folgen hat die Widerrufsausübung für mich als Kunde und welche für den Immobilienmakler?

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

 

Besondere Hinweise:

Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Vertrag von beiden Seiten auf Ihren ausdrücklichen Wunsch vollständig erfüllt ist, bevor Sie Ihr Widerrufsrecht ausgeübt haben (§356 Abs. 4 BGB).

 

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrages unterrichten, bereits erbrachte Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht (§357 Abs. 8 BGB).

 

Ist der Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrages oder für die Vermittlung eines Vertrages erbracht, so entspricht dies dem Umfang der Dienstleistung.

 

Mehr Haushalte bis 2035 - aber kleinere

Wie wohnen die Menschen in Deutschland in 20 Jahren? Eine Prognose für das Jahr 2035 zeigt viele alte Menschen, die alleine leben. Große Haushalte werden immer seltener. Während manche Regionen von der Entwicklung profitieren, werden andere abgehängt.

Mehr Einwohner, kleinere Familien und viele Alte lassen die Zahl der Privathaushalte in Deutschland steigen. Eine neue Vorausberechnung des Statistischen Bundesamtes, die am Dienstag in Wiesbaden veröffentlicht wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass es in 20 Jahren 43,2 Millionen Privathaushalte in Deutschland geben werde. 2015 hatten die Statistiker nur 40,8 Millionen Haushalte gezählt.

„Zwei Faktoren werden die Entwicklung der Privathaushalte in den kommenden zwei Jahrzehnten entscheidend prägen“, sagte Destatis-Mitarbeiterin Olga Pötzsch: „Veränderungen in der Altersstruktur und Größe der Bevölkerung einerseits sowie der Trend zu kleineren Haushalten andererseits.“

Allein aufgrund der vorhergesagten Bevölkerungsentwicklung könnte die Haushaltszahl im Jahr 2035 mit 41,5 Millionen um rund 760.000 höher sein als im Jahr 2015. Zusätzlich führe vermutlich der Trend zu mehr Ein- und Zwei-Personen-Wohnungen zu weiteren 1,6 Millionen Haushalten.

Die Zahl der Menschen, die in Ein- oder Zwei-Personen-Haushalten leben, dürfte dabei von rund 45 Millionen im Jahr 2015 auf etwa 50 Millionen im Jahr 2035 anwachsen. Knapp 26 Millionen von ihnen wären dann 60 Jahre oder älter - das wären 5,5 Millionen mehr Alte als im Jahr 2015.

Die Zahl der Haushalte mit Kindern könnte dagegen bis 2035 von 9,9 auf 8,8 Millionen zurückgehen. Hauptgrund sind die Verschiebungen in der Altersstruktur der Bevölkerung, wie die Expertin erklärte. Da hilft es auch nicht, dass der Trend sich abschwächt, weil die Zahl der Eheschließungen und der Geburten zuletzt wieder gestiegen war.

Die Prognose sieht auch regionale Unterschiede bei der künftigen Entwicklung. In den westdeutschen Flächenländern könnte die Zahl der Privathaushalte binnen 20 Jahren um sieben Prozent steigen. In den Stadtstaaten könnte es 2035 sogar 13 Prozent mehr Haushalte geben. Ganz anders sieht es aber in den ostdeutschen Flächenländern aus: Hier könnte die Zahl der Privathaushalte um drei Prozent zurückgehen.

Quelle: dpa, 01.03.2017

Wohneigentum wird in Deutschland zum Luxusgut

 

 

Die Immobilienpreise in Deutschland steigen so rasant, dass sie inzwischen sogar höher sind als in Frankreich oder den Niederlanden. Eine wichtige Altersgruppe hat immer öfter das Nachsehen.

Wer sich über die hohen Wohnungspreise in Deutschland beklagt, bekommt manchmal einen gut gemeinten Vergleich zu hören: Es sei doch alles halb so wild – in anderen Staaten Europas sei die Lage für Mieter und Käufer noch viel schlimmer. Man möge doch mal nach Frankreich oder Großbritannien oder in die Benelux-Länder schauen, dort sei es noch teurer.

Doch genau das trifft offenbar nicht mehr zu. Mieter und Käufer müssen hierzulande zwischen mehr zahlen als in Frankreich oder den Niederlanden, wie der Projektentwickler BPD Immobilienentwicklung in einer Studie ermittelt hat. Für die Untersuchung wurden mehr als 4000 Verbraucher befragt. Das Ergebnis zeigt also keine von Instituten ermittelten Angebotspreise, sondern die realen Zahlungsverpflichtungen privater Haushalte.

BPD zufolge verlief der Preisanstieg in deutschen Städten in den vergangenen Jahren so rasant, dass das Niveau in den Niederlanden oder Frankreich, wo das Unternehmen ebenfalls tätig ist, inzwischen übertroffen wird. In München seien die Ausschläge am größten. Der Studie zufolge kostet dort eine Neubauwohnung im Schnitt mehr als 7500 Euro pro Quadratmeter. Hamburg und Berlin näherten sich einem Quadratmeterpreis von 5000 Euro an, im Rhein-Main-Gebiet stiegen die Preise binnen kürzester Zeit auf 4000 Euro.

Akzeptierte Preise in Deutschland explodieren

Der durchschnittliche Verkaufspreis liege über alle Metropolregionen hinweg zwischen 3500 und 4000 Euro pro Quadratmeter. In den Niederlanden reichen die Durchschnittspreise dagegen von etwa 2900 Euro pro Quadratmeter bis über 3600 Euro. Ein Gradmesser für die plötzliche Preisexplosion in Deutschland ist auch die Entwicklung des Kaufpreises, den Immobilienkäufer bereit sind zu akzeptieren. Von 2011 bis 2016 stieg dieser akzeptierte Preis für Eigentumswohnungen in Frankreich von 3102 Euro auf 3188 Euro pro Quadratmeter. In den Niederlanden fiel das Niveau sogar von 2435 auf 2355 Euro. In Deutschland dagegen gab es binnen fünf Jahren einen Anstieg von 1861 Euro auf 3032 Euro pro Quadratmeter.

Bezieht man Reihenhäuser und Neubauten mit in den Vergleich ein, liegen deutsche Immobilien nun über dem Niveau in den beiden anderen Ländern. Verglichen wurden übrigens neben den großen Metropolen auch kleinere Städte, beispielsweise rund um den Bodensee oder im Rhein-Neckar-Gebiet sowie Orte wie Lyon, Nizza, Amsterdam oder Utrecht. Die Miet- und Kaufpreise in den deutschen Städten liegen 20 bis 25 Prozent über denen in französischen und niederländischen.

Als Grund für den Preisanstieg hat BPD höhere Baulandpreise ausgemacht. Das wiederum sei auf den Bevölkerungszuwachs in den Städten zurückzuführen. In wirtschaftsstarken Standorten sei mit einer Umkehrung des Trends mindestens bis 2021 nicht zu rechnen, meinen die Autoren der Studie. Denn Deutschland habe versäumt, rechtzeitig mit dem Neubau von Wohnungen zu beginnen – anders als etwa Frankreich. Dort wurden in den vergangenen 15 Jahren durchschnittlich 400.000 neue Wohnungen pro Jahr errichtet. Die Bundesrepublik kommt im gleichen Zeitraum auf gut 200.000 Einheiten.

von  Michael Fabricius | Stand: 28.01.2017 |Die Welt|

 

 

Neues Meldegesetz ab November 2015

Mieter, die umziehen, müssen sich ab 1. November 2015 beim Einzug von ihrem Vermieter eine sogenannte Wohnungsgeberbestätigung ausstellen lassen. Der Grund ist ein neues und bundesweit einheitliches Meldegesetz.

In Deutschland herrscht allgemeine Meldepflicht. Wer umzieht, ist verpflichtet, seinen neuen Wohnort der Meldebehörde vor Ort mitzuteilen. Bislang war dies in den Meldegesetzen der Bundesländer geregelt – ab 1. November 2015 wird es bundesweit eine neue, einheitliche Regelung geben. Mieter müssen dann beim Umzug zusätzlich von ihrem neuen Vermieter eine sogenannte Wohnungsgeberbestätigung einholen.

Meldegesetz verlangt Anmeldung binnen zwei Wochen

Nach einem Umzug haben Mieter ab November zwei Wochen Zeit, sich bei der zuständigen Meldebehörde anzumelden. Bei ebendieser Anmeldung müssen Mieter auch die Wohnungsgeberbestätigung vorlegen.

Bei einem Umzug ins Ausland ist zudem eine Abmeldung bei der Behörde erforderlich. In diesem Fall muss sich der Mieter von seinem ehemaligen Vermieter den Auszug bestätigen lassen.

Ausnahmen von der Meldepflicht

Das Gesetz definiert auch einige Ausnahmen von der Meldepflicht. In den folgenden Fällen ist keine Anmeldung nötig:

  • Wer bereits bei einer Meldebehörde gemeldet ist und für einen Zeitraum von weniger als sechs Monaten eine weitere Wohnung bezieht, muss sich für diese nicht anmelden. Eine Anmeldung wird erst nach Ablauf der sechs Monate erforderlich.
  • Für Touristen aus dem Ausland besteht nach drei Monaten eine Meldepflicht.
  • Nicht erforderlich ist eine Anmeldung generell bei Aufenthalten in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Aufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber oder Einrichtungen zum Schutz vor häuslicher Gewalt.

Keine Ausnahme gibt es hingegen, wenn jemand nicht in eine neue Mietwohnung, sondern zu einem Verwandten zieht, der ihn unentgeltlich bei sich wohnen lässt – in diesem Fall ist der entsprechende Verwandte der Wohnungsgeber. Wohnt jemand zur Untermiete, ist der Hauptmieter der Wohnungsgeber.

Inhalt der Wohnungsgeberbestätigung

Egal, wer Wohnungsgeber ist – das Gesetz stellt klare Anforderungen an den Inhalt der Wohnungsgeberbestätigung. Auf jeden Fall enthalten sein müssen:

  • Name und Anschrift des Wohnungsgebers
  • Information, ob es sich um einen Aus- oder Einzug handelt
  • Einzugs- oder Auszugsdatum
  • Anschrift der Wohnung
  • Namen der neuen Bewohner

Viele Gemeinden bieten auf ihren Webseiten inzwischen Formulare an, die einfach heruntergeladen und ausgedruckt werden können. Eine allgemeingültige Vorlage für eine Wohnungsgeberbestätigung findet sich zudem in Anlage 2 des Gesetzestextes selbst. Dieser kann auf der Webseite des Bundesrats heruntergeladen werden.

 

Vorsicht vor Ordnungswidrigkeiten

Laut Gesetz ist es eine Ordnungswidrigkeit, wenn die neuen Bestimmungen nicht eingehalten werden. Meldet sich ein Mieter nach einem Umzug nicht binnen zwei Wochen beim Einwohnermeldeamt, riskiert er eine Strafe von bis zu 1.000 Euro. Diese Strafe kann auch den Vermieter treffen. Dieser wird durch das Gesetz verpflichtet, die Bescheinigung innerhalb von zwei Wochen auszustellen – er kann diese dann entweder der zuständigen Behörde direkt zukommen lassen oder sie dem Mieter übergeben.

Quelle: Immowelt

 

 

 

 

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